Texte

Kirchliches Sein und die entsprechende Theologie vollziehen sich immer in geschichtlichen Kontexten und werden von diesen geprägt. Das gilt auch für die Geschichte der Mennoniten in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR. Bei der noch ausstehenden, aber dringend erforderlichen Erforschung der Geschichte der Mennonitengemeinde in der SBZ/DDR sollten noch erhaltene Selbstzeugnisse und Interviews mit Zeitzeugen mit den Quellen staatlicher Provenienz verzahnt werden. Wie hat sich die kleine Gemeinschaft der Mennoniten, deren Größe in der DDR Anfang der fünfziger Jahre auf etwa 1.000 Mennonitinnen und Mennoniten geschätzt und zum Ende der DDR offiziell noch mit 244 Personen angegeben wurde, zum DDR-Sozialismus verhalten?

Es ist der auferstandene Christus, der hier (Joh 20,21) spricht. Die Jünger haben sich in einem Haus gesammelt und sind überrascht als plötzlich Jesus vor ihnen steht. Was will er? Zuerst grüßt er sie und wünscht ihnen Frieden. Das ist zuerst sehr freundlich. Aber: Sie haben doch etwas Anderes erwartet! Ja, er ist es, der Auferstandene, und das beweist er auch, in dem er den erstaunten Jüngern seine Wunden zeigt. Dann nochmal: Friede sei mit euch! Damit geht er über zu seinem eigentlichen Anliegen.

Die guten Erfahrungen mit unserer Gemeinde beim NDR-Radiogottesdienst 2015 haben zu einer erneuten Anfrage Ende letzten Jahres geführt. Nun findet in unserer Kirche wieder ein Radiogottesdienst statt. Eine gute Gelegenheit, als Mennonitengemeinde öffentlich wirksam zu sein. Das Thema des Sonntages „Jubilate“ (Jubelt) greift die Freude der Osterzeit auf und wird im Wochenspruch deutlich: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen; siehe, Neues ist geworden.“ (2 Kor 5, 17).

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Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.