Chor der leisen Töne

geschrieben von Bernhard Thiessen

Es war ein ganz besonderes Erlebnis am 18. und 19. Januar dem Bethel College Choir in unserer Kirche zu lauschen. Selten habe ich einen so großen Chor so leise singen hören und doch war die Kirche in ihrem ganzen Raum gefüllt mit Ton und Konzentration. Und immer wieder waren helle durchdringende Sopranstimmen zu hören oder ertönte auf einem rhythmisch schwingenden Klangteppich filigran verwobener Vielstimmigkeit ein röhrender Bass wie im Dschungel der Löwe.

Ein Meisterwerk aus leisen und vollen Tönen wurde uns dargeboten. Von melancholischen, alt-kirchlichen Liedern bis hin zu vital dargebotenen Spirituals war das Repertoire des Studierendenchores unter Leitung von Prof. Dr. William Eash. „Ich habe in meinem Leben zwei besondere Chorerlebnisse gehabt, das waren die Thomaner und der Bethel College Choir!“, sagte begeistert eine Endsechzigerin, die selbst Jahrzehnte lang in einem Chor gesungen hat. Und ein anderer Besucher meinte: „Es gibt Erlebnisse, die man im Leben nicht mehr vergisst, das heute Abend war so eins.“ Dank an den Tourleiter Prof. Dr. Merle Schlabaugh und vor allem auch an die vielen Gastgeber und Gastgeberinnen aus unsrer Gemeinde und Freunde unsrer Gemeinde. Ohne Euch hätten wir die 47 Personen nicht aufnehmen und damit den Chor nicht hören können.

Gelesen 5587 mal Letzte Änderung am Montag, 10 Februar 2014 09:39

Monatslosung

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.

Offenbarung 21, 2

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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