Beten im Wandel

geschrieben von  Christoph Wiebe

Es war das 7. Treffen des Freundeskreises II (FK2) der Mennonitischen Jugend Nord-deutschland (MJN), wie in den letzten Jahren wieder zeitlich parallel und in großer räumlicher Nähe zum „Menno Treff XXL“ (dem früheren Herbstjugendtag der MJN) in Hannover. Ein Kreis von Erwachsenen, die sich die Förderung der Jugendarbeit unter den Mennoniten Norddeutschlands zum Ziel gesetzt haben und die selbst der MJN viel verdanken, an deren Freizeiten die meisten von ihnen einst teilnahmen.
Neben dem Austausch und der Gemeinschaft geht es bei diesen Treffen immer auch um thematische Arbeit, diesmal unter Anleitung von Bernhard Thiessen, Pastor der Hamburger Mennonitengemeinde.

Er gab uns zwölf Impulse zum Thema Beten, anknüpfend an seine eigene Glaubensentwicklung und biblische Aussagen, alte und neue Einsichten Hinweise, was Beten vermag und wie es Menschen verändert. In Kleingruppen wurden seine Anregungen vertieft, und Bernhard lehrte uns einen meditativen Gesang, den er bei südfranzösischen Mönchen kennenlernte und der das Beten mit dem bewussten Ein– und Ausatmen verbindet: Breathing in, breathing out (2x)/ I am blooming as a flower / I am fresh as the dew/ I am solid as a mountain/ I am firm as the earth/ I am free/ Breathing in , breathin out (2x) I am water reflecting/ what is real, what is true/ and I feel there is space/ deep inside of me, I am free (3x).—
Der Kreis ist offen für interessierte Menschen mittleren Alters und trifft sich im nächs-ten Jahr wieder: Freitag, 30. Oktober bis Sonntag 1. November 2015. Interessierte können sich gern mit Maren Schamp-Wiebe oder Ute Quiring in Verbindung setzen.

Gelesen 3959 mal Letzte Änderung am Dienstag, 28 Oktober 2014 11:40

Monatslosung

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden

Lukas 24, 5-6

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.