Berichte

Es war das 7. Treffen des Freundeskreises II (FK2) der Mennonitischen Jugend Nord-deutschland (MJN), wie in den letzten Jahren wieder zeitlich parallel und in großer räumlicher Nähe zum „Menno Treff XXL“ (dem früheren Herbstjugendtag der MJN) in Hannover. Ein Kreis von Erwachsenen, die sich die Förderung der Jugendarbeit unter den Mennoniten Norddeutschlands zum Ziel gesetzt haben und die selbst der MJN viel verdanken, an deren Freizeiten die meisten von ihnen einst teilnahmen.
Neben dem Austausch und der Gemeinschaft geht es bei diesen Treffen immer auch um thematische Arbeit, diesmal unter Anleitung von Bernhard Thiessen, Pastor der Hamburger Mennonitengemeinde.

Am Donnerstag dem 1. Mai 2014 trafen 11 Familien und das Betreuerteam mittags im Haus des Naturschutzbundes in Neustadt ein und aßen gemeinsam zu Mittag. Am Nachmittag konnten wir bei trockenem und teilweise sonnigem Wetter draußen eine Vorstellungsrunde machen. Diese war schon durch das Thema der Freizeit „Licht“ geprägt: die Familien gestalteten Schattenbilder. Eine erste inhaltliche Einführung in das Thema „Licht“ erhielten wir am Freitagmorgen durch Bernhard Thiessen. Er stellte eine Geschichte vor, bei der es darum ging, dass man sein Licht nicht unter einen Scheffel stellen sollte. Darum ging es das ganze Wochenende mit verschiedenen Aktivitäten. Die großen Kinder haben zum Beispiel mehrere Filme gedreht über die Geschichte, wie Saulus zum Paulus wurde.

Am 6. April 2014 startete der erste Glaubenskurs in der Mennonitengemeinde Hamburg. 11 Kinder zwischen 10 und 12 Jahren aus den Gemeinden Lübeck, Hamburg und Hannover wurden im Rahmen eines Familiengottesdienstes feierlich vorgestellt und gesegnet. Die sieben Mädchen und vier Jungen werden sich zwei Jahre lang mit der Glaubenskursgruppe an bestimmten Terminen treffen. In einem Pass sind die wichtigsten und verbindlichen Veranstaltungen eingetragen. Darüber hinaus sind alle Kinder eingeladen, an den anderen Sonntagen den Kindergottesdienst zu besuchen und an Freizeiten teilzunehmen. Bei ihrem ersten Treffen gestalteten die Glaubenskursteilnehmer und –teilnehmerinnen eine Kerze, die immer brennen soll, wenn sie einen Gottesdienst besuchen.

Am 30. April 1914 wurde der Grundstein für unsere Kirche gelegt. Eingeweiht wurde unsere Kirche dann im Oktober 1915. An diese Ereignisse wollen wir in Dankbarkeit erinnern und sie an zwei Terminen feiern. Auftaktveranstaltungen: Fr. 25. April „Lasst uns singen und musizieren“. Von 18 bis etwa 21 Uhr wollen wir an diesem Freitag mit unseren Gemeindegliedern und mit Geschwistern aus der Gebetsgemeinschaft, die ja ihre Gottesdienst- und Gemeindeversammlungsort seit über 50 Jahren in unserem ehemaligen Gemeindesaal haben, ein Mitmachkonzert veranstalten.

Zurzeit liegt in Europa einiges im Argen. Es fehlt eine gemeinsame Verfassung, die Wirtschaft stottert und der Euro-Raum ist erheblich unter Druck geraten. Die Probleme mit dem Euro sind entstanden, weil die vereinbarten Spielregeln nicht eingehalten wurden, so Dr. Konrad Lammers, Forschungsdirektor am Europa-Kolleg Hamburg.
Dr. Lammers erklärte beim mennoFORUM am 24. Januar 2014, was ursprünglich die Grundlage des Euro bildete: Die unabhängige europäische Zentralbank sollte den Geldwert festigen und ein europäischer Stabilitätspakt die nationale Fiskalpolitik disziplinieren.

2013 war das Jahr mit unsrer Vikarin Isabell Mans. Sie begleitete viele Veranstaltungen, sie übernahm immer wieder Verantwortung für eigene Bereiche und Vieles wäre sonst in unsrer Gemeinde so nicht möglich gewesen. Wir erinnern an die „Junge Leute Gruppe“, die sie zusammenrief, auch an die Tauffreizeit Anfang Januar und die Familienfreizeit in Neustadt im April, die sie begleitete, den Kirchentag in Hamburg im Mai und vor allem die Vertretung während der Sabbatzeit von Pastorin Corinna Schmidt zwischen August und Mitte Oktober in Bad Oldesloe, Lübeck und Hamburg.

Es war ein ganz besonderes Erlebnis am 18. und 19. Januar dem Bethel College Choir in unserer Kirche zu lauschen. Selten habe ich einen so großen Chor so leise singen hören und doch war die Kirche in ihrem ganzen Raum gefüllt mit Ton und Konzentration. Und immer wieder waren helle durchdringende Sopranstimmen zu hören oder ertönte auf einem rhythmisch schwingenden Klangteppich filigran verwobener Vielstimmigkeit ein röhrender Bass wie im Dschungel der Löwe.

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Monatslosung

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt.

Kol 4, 6

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.