Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch

geschrieben von  Dennis Slabaugh

Es ist der auferstandene Christus, der hier (Joh 20,21) spricht. Die Jünger haben sich in einem Haus gesammelt und sind überrascht als plötzlich Jesus vor ihnen steht. Was will er? Zuerst grüßt er sie und wünscht ihnen Frieden. Das ist zuerst sehr freundlich. Aber: Sie haben doch etwas Anderes erwartet! Ja, er ist es, der Auferstandene, und das beweist er auch, in dem er den erstaunten Jüngern seine Wunden zeigt. Dann nochmal: Friede sei mit euch! Damit geht er über zu seinem eigentlichen Anliegen.

Er hat einen Auftrag an sie: Sie sollen gesendet werden. So wie Jesus vom Vater in die Welt gesendet wurde, so sollen die Seinen von Jesus in die Welt gesendet werden. Nicht nur die Jünger, sondern auch wir, sollen in die Welt gesendet werden.
Sofort kommen die Fragen bei uns auf. Wie können wir in die Welt geschickt werden? Da sind wir doch schon! Und vor allem: Warum sollten wir in die Welt gesandt werden? Wir sind vielleicht doch nicht in der Lage – oder fühlen uns nicht so – hinaus in die Welt zu gehen und wie Jesus zu agieren. Der Schlüssel liegt aber im Wort „Frieden“.

Dieser Friede, eirene, bedeutet nicht einfach Wehrlosigkeit oder innere Ruhe, son-dern den Frieden, den nur Christus ge-ben kann: der Friede des Glaubens, der Friede, der aus dem Bewusstsein wächst, dass Gott uns aufgrund Christi Auferstehung aufgenommen und akzeptiert hat. Der Friede des Glaubens erweist sich als übermächtig, auch inmitten der Welt. Er ist ein Friede, der die Welt mit ihren Herausforderungen überwindet. Mit diesem Frieden können auch wir in unserer Welt richtig leben und richtig Christen und Christeninnen sein. Mögen wir das zu Herzen nehmen!

 

Foto: Peace beads von Mark Bonica - Bestimmte Rechte vorbehalten

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Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20, 21

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.