Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht

geschrieben von  Ruth Wedel

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebräer 11, 1) - Was heißt Glauben, christlich glauben? Drei Marksteine nennt der Schreiber des Hebräer-Briefes: auf Gott hoffen — und das in fester Zuversicht tun — nicht zweifeln an der frohen Botschaft, auch wenn sie uns nicht in handfesten Bildern präsentiert wird, wie es der „ungläubige Thomas“ gern gehabt hätte.

Die Worte unseres Monatsspruchs zeichnen kein Bild, aber sie verströmen eine Mut machende Glaubens-gewissheit. Meine Mutter sprach selten von ihrem Glauben. Aber immer wieder einmal zitierte sie diesen von ihrem Pfarrer gesprochenen Vers, der sie berührt und begleitet hat.

Wie sprechen Zuversicht, Hoffen, Nichtzweifeln am Unsichtbaren zu mir? Lebe ich mein Leben in diesen Dimensionen?

Als hungrige Schülerin fand ich einmal mehrere Tage hintereinander unter meinem Klassentisch ein Frühstücksbrot. Ich habe nie die freundliche Geberin erfahren. Für mich war es ein Engel, den ich nie zu Gesicht bekommen habe, aber dem mein Mangel nicht verborgen geblieben war und der mich gestärkt hat.

Foto: DSC05073 von Irv Kagan - Bestimmte Rechte vorbehalten

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Monatslosung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11, 1

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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