Schön, dass es genau Dich gibt!

geschrieben von  Corinna Schmidt

Gut, dass wir Sie haben! - Zur Realität jeder Gemeinde gehören Alteingesessene und Neu-Dazu-Gekommene, Hauptamtliche und Ehrenamtliche, unterschiedliche gesellschaftliche Schichten und in allem: Frauen und Männer. Das war auch schon zu Paulus Zeiten so; und augenscheinlich hat das zu Ausgrenzungen geführt. Sonst müsste Paulus die Gemeinde in Galatien nicht daran erinnern, dass das Verbindende über alle gesellschaftlichen, nationalen und biologischen Grundmuster hinweg die Taufe ist. Wir alle gehören gleichermaßen zu Christus und dadurch ist alles Zertrennende schon weggenommen.

Wir müssen also keine neuen Wirklichkeiten schaffen, sondern die von Christus geschaffene Realität einfach leben. Tun wir das in der Gemeinde ? Durchbrechen wir als Getaufte die Muster, die in unserer Gesellschaft greifen? Schätzen wir ei-nander und unser Tun in der Gemeinde? Sehen wir jeden Einzelnen als unverzichtbar an und jede Einzelne und ihr Tun als Bereicherung? Der Monatsspruch (Galater 3, 28) ist Anfrage und Verheißung zugleich:

Hier ist nicht Jude noch Grieche,
hier ist nicht Sklave noch Freier,
hier ist nicht Mann noch Frau;
denn ihr seid einzig - einig in Jesus Christus.

Verheißung, weil Jesus Christus schon im Jetzt und Hier versöhnte Verschiedenheit stiftet und frei macht, so dass wir einander in unserer Einzigartigkeit wahrnehmen können. Verheißung, die aber auch immer wieder an unsere engen menschlichen Grenzen stößt. Wenn wir also in diesem Wort keine Anfrage sehen an unsere eigenen Gemeinderealitäten, dann sollte uns das Sorgen machen.

Foto (c) "Galatia" by pickett.jordan unter http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.en

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Monatslosung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11, 1

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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