Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und es sind Erste, die werden die Letzten sein

geschrieben von  Dennis Slabaugh

Lukas 13,30 - „Mein Auto .. mein Haus .. Mein Boot .. mein Bankkonto.“ So prahlt gern der Mensch, der allen zeigen will, wie viel er besitzt. So unterstreicht er seinen Status. So will er alle wissen lassen, dass er sich unter den Ersten der Gesellschaft befindet und von besonderem Wert ist. Und die Anderen?  Sie sind natürlich nicht unter den Ersten, sondern (vielleicht) unter den Letzten.  Sind sie dann weniger wert als die Ersten? Es ist aber nur ein Spiel, könnten einige meinen.

In der Tat: Hier wird nichts über den Wert eines Menschen gesagt, obwohl viele vielleicht so denken. Und, obwohl viele es nicht wahrhaben wollen, der Charakter eines Menschen hat in den Augen Gottes nicht damit zu tun. Jesus erlebte etwas Ähnliches, als er mit Pharisäern, Schriftgelehrten und anderen Juden sprach. Sie wollten wissen, wer selig werden kann. Werden es viele oder wenige, die in das Reich Gottes hineinkommen?  Wer werden die Ersten sein? Sie haben Jesus dann vielleicht ihre Trümpfe gezeigt: „Unsere Geschichte .. unsere Propheten .. unser Tempel .. unsere Gesetze.“ Sie sind die Ersten – so dachten sie zumindest. Jesus macht ihnen aber klar, dass sie die falsche Rechnung aufgemacht haben. Nur durch ihn, Jesus Christus selber, kommt man in das Reich Gottes.

Nur durch Jesus Christus kommt man Gott so nahe, dass die Tür zum Reich Gottes weit offen steht. Nur  durch Jesus Christus lernt man, was nötig  ist, um Gott zu gefallen und was das Reich Gottes bedeutet. Jetzt sind wir gefragt: Kennen wir unseren Herrn so gut, dass wir keine Sorgen haben (müssen), ob wir die Ersten oder die Letzten sind? In Jesus Christus können wir sicher sein, dass Reichtum, Status und weltliche Macht keine Rolle spielen. Nur ob wir ihm gehören und ihn kennen ist von Bedeutung. Und das ist unsere Stärke.

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Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.