Am Sonntag, den 25.9.16 hat eine außerordentliche Gemeindeversammlung als höchstes Gremium unserer Gemeinde über den von der Findungskommission vorgeschlagenen Kandidaten zur Pastorennachfolge von Bernhard Thiessen abgestimmt. Nach einer offenen Aussprache im Plenum fand eine geheime Wahl statt. Einziger Kandidat war Herr Hentschel aus Paderborn. Da Pastor Thiessen zum 1.1.2017 seine Arbeit in Hamburg beenden wird, benötigt die Gemeinde einen Nachfolger für diesen Posten.

Der deutsch-französische Sender arte schickt für seine Sendung Karambolage seine Mitarbeiterin Claire Doutriaux per Rad nach und durch Norddeutschland. Eine Station der Reise war ein Treffen mit unserem Pastor Bernhard Thiessen in der  Mennonitengemeinde von Hamburg-Altona. Das fünfminütige Video und den Text der Reportage bietet arte derzeit noch unter unter http://www.arte.tv/magazine/karambolage/de/die-fahrradtour-die-kirche-der-mennoniten-hamburg-altona-karambolage online zu nachschauen und nachlesen an. Viel Spaß, vielleicht ist erkennt sich der eine oder die andere selbst im Gottesdienst von vor zwei Wochen. (Screenshot: arte.tv)

„Ich bin das Brot des Lebens“ – diese verheißungsvolle Zusage Jesu Christi hörten die 33 Kinder und Jugendlichen sowie ihre Eltern immer wieder im Laufe des Kinder – und Jugendnachmittags in der Mennonitengemeinde am Ostersamstag. Über 20 Mitarbeitende machten die Veranstaltung zu einer ganz besonderen, die vor allem davon lebte, dass eine Gruppe Schüler und Schülerinnen aus Kanada mit ihren Austauschschülern (aus Hamburg) gekommen war.
Nach einem gemeinsamen Kaffee trinken feierten Klein und Groß Gottesdienst in der Kirche.

„Unser Körper gehört Gott", sagt der Apostel Paulus, aber er fügt ganz sympathisch, ganz menschlich hinzu: Macht dem Heiligen Geist Ehre durch die Art, wie ihr mit eurem Körper umgeht!" Körperfreundlichkeit und nicht Feindlichkeit. Und wir Christen? Reden wir so gern von unserem Körper? Wir gesellen ihm lieber sogleich Geist und Seele hinzu. Sicherheitshalber. Bibelhalber. Paulus schreibt, dass unser Leib, unser Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Da erhält unser Körper eine Würde und wir Menschenkinder werden ganzheitlich wahrgenommen. Und so ist es ja auch: wenn ich mit ganzem Herzen Gott suche und aus Gottes Kraft leben möchte, dann kann das nicht nur im Kopf geschehen.

"Ihr aber seid die Auserwählten, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, Gottes Eigentum. Denn ihr sollt die großen Taten Gottes Verkündigen, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht berufen hat.“ (1. Petrus 2,9) - Etwas Besonderes zu sein ist ein gutes Ding. Menschen brauchen das Gefühl, dass sie doch – trotz allem – etwas Besonderes sind. Kleinen Kindern wird oft gesagt, wie besonders sie sind. Und das sind sie auch, weil sie so viel lernen und dann auch leisten können. Später im Leben wird die Situation dann anders.

- starke Polizei gerne, denn das Militär löst keine Konflikte, endgültig – Altona am 22. Januar 2016. Die Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona hat zum dritten und letzten mennoFORUM in diesem Winterquartal eingeladen. Drei Themen im Zusammenhang mit der Reformation wurden in den Fokus gerückt: zunächst die Glaubens-/Gewissensfreiheit, dann die Migration und heute nun die Gewaltfreiheit. Die Täufergeschichte ist gekennzeichnet durch viel Gewalt und aus dieser Erfahrung heraus ist sie auch geprägt von vielen Versuchen zur Gewaltlosigkeit, so Prof. Dr. Fernando Enns, Leiter der „Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen“ der Universität Hamburg und Moderator des mennoFORUMs.

Bereits im April 2014 haben wir bei einem musikalischen Abend und einem Festgottesdienst an die Grundsteinlegung unserer „Mennoburg“ gedacht. Die verschiedenen Vorbereitungsgruppen begannen denn auch mit ihrer Arbeit. Am langwierigsten war wohl das Buchprojekt: „100 Jahre Augenblicke“. Geschichtchen aus der Geschichte wurden gesammelt. Viele Menschen haben sich erinnert. Mit Zeichnungen von Kindern, vielen historischen und aktuellen Fotos vom Gebäude, Zitaten und Artikeln wurde das Buch zu einem bunten Beitrag zum Jubiläum und auch weit darüber hinaus. Allen noch einmal herzlichen Dank, die daran mitgewirkt haben, es gekauft haben und hoffentlich zum Genuss und Gewinn auch gelesen haben.

Es gibt verschiedene Versuche, Gott zu beschreiben; als Vater, als Herr, oder eben hier ungewöhnlicherweise als Mutter. Es ist bemerkenswert, dass hier einmal nicht die Männlichkeit, sondern die Weiblichkeit mit Gott assoziiert wird: wobei es auch in Zeilen vorher vor allem um eine Seite des Weiblichen geht: Die Mütterlichkeit. Wofür steht sie hier und wofür steht dann Gott? – Es wird die Sehnsucht ausgedrückt, dass Gott uns nicht los lässt, sondern umfangen hält wie eine Mutter einen Säugling. Ein liebevolles Umfangen, ein sanftes, zärtliches, ein umsorgendes, ernährendes.

 

Dieser Vers ist einerseits ganz klar und verständlich – und andererseits doch recht kompliziert. Will Markus wirklich sagen, dass nur ein Mensch, der sich mit allen seinen Mitmenschen ausgesöhnt hat, sein Wort an Gott richten darf? Würden Christen sich strikt daran halten, ginge ich davon aus, dass im Himmel recht wenige Gebete ankommen würden. Ich glaube schon, der Evangelist meint es ernst – aber eher im grundsätzlichen Sinne: Er stellt eine Hierarchie auf, sagt uns also, was wichtiger – und was weniger wichtig ist.

In unserer Themenreihe: Reformation und Freiheit – aus täuferisch-mennonitischer Perspektive – im Dialog laden wir ein zum 12. mennoFORUM. Schwerpunkt diesmal ist das Thema "Reformation und Gewaltfreiheit". Am Freitag, den 22. Januar 2016 diskutieren Experteninnen und Experten ab 18 Uhr in der Mennonitenkirche Hamburg.

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Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.