Mennoniten gehören als Nachfahren der Täuferbewegung zum so genannten "kongregationalistischen" Kirchentyp (von lat. congregatio = "die Herde", hier die örtliche Gemeinde). Sie vertreten damit das extreme Gegenmodell zu einer zentralistisch verfassten Kirche, wie es etwa die römisch-katholische Kirche ist. Wie schon im Täufertum mit seinem ausgeprägten Autonomieverständnis der einzelnen Gruppen, Gemeinden oder Führerfiguren, liegt auch beim heutigen Mennonitentum die oberste Vollmacht in allen Fragen der Glaubenslehre und -praxis bei der versammelten Ortsgemeinde.

Die Autonomie jeder einzelnen Gemeinde zeigt sich zum Beispiel bei der Predigerwahl oder bei der Finanzverwaltung. Eine Gemeinde sucht sich ihren Pastor / ihre Pastorin selbst, ohne Eingriffsmöglichkeiten von außen, und sie alleine entscheidet, ob sie sich einem Zusammenschluss von Gemeinden ("Konferenz") anschließt und diesen finanziell unterstützt. Dieses Modell schreibt den Gemeindegliedern eine hohe Kompetenz und Verantwortung bei der Regelung geistlicher und praktischer Fragen zu. Man kann daher sagen, dass Mennoniten das "allgemeine Priestertum" ernst nehmen.

Durch das Fehlen einer zentralen, normierenden Instanz haben sich die dem Mennonitentum zuzurechnenden Gemeinden und Gruppen im Laufe der Zeit durch weltweite Wanderungen und Einflüsse der jeweiligen Umwelt in vieler Hinsicht sehr weit auseinander entwickelt. Es gibt praktisch keine Aussage über "die Mennoniten", die überall und immer und uneingeschränkt richtig ist. Das gilt sogar in einigen Fällen vom Autonomieprinzip selbst: Sowohl in Nordamerika als auch in den aus mennonitischer Mission hervorgegangenen Gemeinden gibt es Gruppen, die in sich ein straff zentralistisches System der Zusammenarbeit von mehreren oder vielen Gemeinden entwickelt haben; dies ist jedoch die Ausnahme.

In der Regel gehören Ortsgemeinden freiwillig zu einer "Konferenz" oder zu nationalen "Arbeitsgemeinschaften" und diese wiederum zu größeren oder weltweiten Zusammenschlüssen, jedoch haben alle überörtlichen Verbände nur eine eingeschränkte und abgeleitete Handlungsvollmacht.

In mennonitischen Gemeinden ist es üblich, dass Laien predigen. Nach dem Glaubensverständnis der Täufer und Täuferinnen des 16. Jahrhunderts stellt die Bibel die einzige bindende Schrift für das Leben und die Verkündigung dar. Darauf gründend werden alle Gemeindemitglieder als mündige Christen und Christinnen verstanden, die eigenverantwortlich lernen sollen, die biblische Botschaft zu verstehen und mit ihr verantwortlich umzugehen.

Die ehrenamtlichen Prediger und Predigerinnen treffen sich vierteljährlich auf Predigtseminaren, bei denen haupt- und ehrenamtliche Predigerinnen und Prediger aus mehreren norddeutschen Gemeinden sich theologisch fortbilden und über aktuelle Fragen der Gemeindearbeit sprechen. Die Schwerpunkte dieser Wochenenden werden gemeinsam festgelegt und von allen Teilnehmenden vorbereitet.

Die Gemeinde kann die Laienpredigenden ordinieren, indem die Gemeindeversammlung der entsprechenden Person das Vertrauen ausspricht und sie für sieben Jahre wählt. Durch eine Bestätigung in der Gemeindeversammlung verlängert sich die Amtszeit um jeweils sieben Jahre.

Ordinierte Laienprediger und Laienpredigerinnen sind befugt, das Abendmahl auszuteilen sowie Taufen, Trauungen oder Beerdigungen vorzunehmen.

Der Predigtdienst durch Laien aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen sowie Lebensumfeldern wird als Bereicherung des Gemeindelebens empfunden.

 

Das Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee (DMFK) stärkt und befähigt Menschen und Gemeinden, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Von Bammental aus dienen die Mitarbeitenden den Mennonitengemeinden mit Predigten, Jugendtrainings, Theater, Seminaren und Konferenzen. Sie fördern Konfliktkompetenz und zeigen gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten auf. Predigte und Theaterstücke bieten die Chance, über Gewaltfreiheit, Militarismus und das Evangelium des Friedens nachzudenken und zu diskutieren.

Unsere Überzeugung ist, dass Jesus Christus uns als Jünger und Jüngerinnen befähigen will, seinen Frieden zu erleben und in die Welt zu tragen. Der erste Ort, an dem Gottes Frieden und Gerechtigkeit sichtbar wird, ist die Gemeinde. Dort soll etwas von einem Gerechten Frieden sichtbare Gestalt annehmen. Doch bezieht er sich nicht nur auf das Miteinander in der Gemeinde; Gerechter Friede soll auch das Zeugnis nach außen bestimmen. Dafür setzen wir uns gerne ein!

Wir unterstützen die Arbeit von Christian Peacemaker Teams (CPT) durch Inforeisen, Freiwillige und finanziell sowie durch den Ausbau eines europäischen CPT-Netzes. In Zusammenarbeit mit dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin tragen wir die Dialogarbeit und Gewaltprävention im Berliner Stadtteil Neukölln. Gemeinsam mit anderen Organisationen setzen wir uns für eine Verstärkung der Friedensbildung an weiterführenden Schulen ein. Alle drei Jahre vergeben wir den Michael Sattler Friedenspreis an Personen oder Gruppen, deren Arbeit vorbildlich ist im Einsatz für gewaltfreies Christuszeugnis, für Versöhnung zwischen verfeindeten Menschen oder Gruppen sowie für herausfordernden Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen.

Weitere Informationen bei: www.dmfk.de

 

Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) startete im Januar 2005 als ein Beitrag der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) zur „Dekade zur Überwindung von Gewalt. Kirchen für Frieden und Versöhnung. 2001-2010“, die auf ihren Antrag hin vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) ausgerufen wurde.

Während der Dekade entstanden überall auf der Welt neue Initiativen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung, Friedensbildung und Versöhnung.
   
Auf der IX. Vollversammlung des ÖRK in Porto Alegre 2006 brachte die VDM wiederum Anträge (gemeinsam mit den Delegierten der EKD) ein: Seitdem wurde weltweit an einer internationalen ökumenischen Friedensdenkschrift gearbeitet. Das Friedenszentrum lieferte die Vorlage der am 9. Dezember 2009 von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) verabschiedeten Friedenserklärung „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“.

Unsere Arbeitsschwerpunkte

  • Gewaltprävention durch Netzwerkarbeit – Stadtteil- Arbeit als Bewährungsfeld des gerechten Friedens und der Gewaltfreiheit
  • Solidarität und Lernbereitschaft – Kooperationen zur Konflikttransformation in Simbabwe
  • Kritische Begleitung – dem Friedenszeugnis Gehör verleihen auf gesellschaftlichen und politischen Ebenen

Weitere Informationen bei: www.menno-friedenszentrum.de

Die Mennoniten taufen ihre Gemeindeglieder als Jugendliche oder Erwachsene. Für sie ist die Taufe ein bewusstes Bekenntnis zu Gott und Jesus Christus, das mit der Aufnahme in die Gemeinde verbunden ist. Kleine Kinder werden nach ihrer Geburt von der Gemeinde begrüßt oder gegebenenfalls in einem Gottesdienst eingesegnet, aber nicht getauft.

 

Die einzelnen Mennonitengemeinden praktizieren verschiedene Taufformen: die Besprenkelungstaufe, bei der nur ein wenig Wasser auf den Kopf "gesprenkelt" wird (Hamburg), oder die Untertauchtaufe, bei der die Täuflinge im Taufbecken oder im Freien untergetaucht werden.

 

Die Täuflinge sind meistens zwischen 14 und 17 Jahre alt und werden im Taufunterricht auf ihre Taufe vorbereitet. Seit mehreren Jahren wird dieser Unterricht in Form einer einwöchigen Freizeit durchgeführt, auf der die Jugendlichen Gemeinschaft praktizieren und sich miteinander über den Glauben austauschen können. Nach der Tauffreizeit entscheiden die Jugendlichen, ob sie getauft werden wollen. Das Konzept zur Taufvorberietung wird von der Gemeinde selbst bestimmt und ist in Veränderung begriffen.

Wer Interesse an einer Taufe hat, wendet sich bitte vertrauensvoll direkt an unseren Pastor oder unsere Pastorin (siehe Kontakt).

Nicht jedem sind wir "Mennoniten" ein Begriff. Mennoniten sind die älteste deutsche Freikirche. Über unseren Dachverband sind wir MItglied im Ökumenischen Rat der Kirchen ÖRK. Wir sind eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts und stehen im offenen Austausch mit den anderen christlichen Kirchen und anderen Religionen.

Hier finden Sie kurze Informationen über einige unserer Kernprinzipien. Da jede mennonitische Gemeinde autonom über alle ihre Angelegenheiten entscheidet, unterscheiden sich die Gemeinden teilweise stark voneinander.

Insgesamt gibt es ungefähr 1,3 Millionen Mennonitinnen und Mennoniten auf der Welt. Obwohl sie in Europa entstanden leben hier vergleichsweise wenige (ca. 50.000) Gläubige. Weit mehr als die Hälfte davon in der Bundesrepublik, etwa 11.000 in den Niederlanden.

Am stärksten wächst die Gruppe der afrikanischen Mennoniten. Derzeit sind es bereits eine knappe halbe Million, v.a. in der Demokratischen Republik Kongo (200.000), Äthiopien (200.000) und in Tansania (50.000).

Ähnlich viele Mennos findet man in Nordamerika, wobei von den ca. 450.000 Gläubigen ungefähr 330.000 in den USA leben. Im asiatischen und pazifischen Raum leben etwa 200.000 Mennoniten (Indien 130.000, Indonesien 70.000), in Südamerika ca. 130.000 (Paraguay 30.000).

Nur in Europa schrumpft die Gesamtzahl der Angehörigen unserer Kirche, in allen anderen Gebieten sind Zuwächse in unterschiedlicher Stärke festzustellen.

Die weltweite Verteilung ist auf dieser Weltkarte gut zu erkennen.

(Alle Zahlen 2003 von der Mennonitischen Weltkonferenz)

Der Kirchenrat ist nach der Gemeindeversammlung das höchste Gremium unserer Gemeinde. Ihm gehören die für jeweils sieben Jahre gewählten Diakone, Vertreter der Predigenden sowie der Pastor an. Auch die Alt-Diakone können an den Sitzungen teilnehmen, alle Gemeindeglieder können auf Nachfrage die Protokolle erhalten.

Alle wichtigen Aufgaben sind auf die Schultern der Mitglieder aufgeteilt, wobei die praktische Arbeit in den einzelnen Gebieten nicht unbedingt von Kirchenratsmitglieder geleistet wird. Da unsere Gemeinde autonom von übergeordneten Strukturen entscheiden kann, liegt große Verantwortung in den Händen dieses Gremiums. Jährlich werden Arbeitsberichte erstellt und es findet eine Entlastung auf der Gemeindeversammlung statt.

Geleitet wird das Gremium derzeit von seinem Vorsitzenden Thomas Schamp.

In mennonitischen Gemeinden ist es üblich, dass Laien predigen. Nach dem Glaubensverständnis der Täufer und Täuferinnen des 16. Jahrhunderts stellt die Bibel die einzige bindende Schrift für das Leben und die Verkündigung dar. Darauf gründend werden alle Gemeindemitglieder als mündige Christen und Christinnen verstanden, die eigenverantwortlich lernen sollen, die biblische Botschaft zu verstehen und mit ihr verantwortlich umzugehen.

In der Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona gibt es drei gewählte und ordinierte Predigerinnen und Prediger:

  • Dr. Dennis Slabaugh
  • Ruth Wedel
  • Jens Fieguth

Die beiden letztgenannten predigen regelmäßig. Darüberhinaus werden Gottesdienste von nicht-ordinierten Ehrenamtlichen gehalten:

  • Marianne Gamp
  • Jonas Widmer

Die ehrenamtlichen Prediger und Predigerinnen der Gemeinde Hanmburg treffen sich regelmäßig zu Predigtwerkstätten.

Die Gemeinde kann Laienpredigenden ordinieren, indem die Gemeindeversammlung der entsprechenden Person das Vertrauen ausspricht und sie für sieben Jahre wählt. Durch eine Bestätigung der Gemeindeversammlung verlängert sich die Amtszeit um jeweils sieben Jahre.

Ordinierte Laienprediger und Laienpredigerinnen sind befugt, das Abendmahl auszuteilen sowie Taufen, Trauungen oder Beerdigungen vorzunehmen.

Der Predigtdienst durch Laien aus verschiedenen Alters- und Berufsgruppen sowie Lebensumfeldern wird als Bereicherung des Gemeindelebens empfunden.

Wir treffen uns normalerweise an jedem letzten Freitag im Monat um 10 Uhr in der Bibliothek. Wir sind kein geschlossener Kreis und würden uns über „Zuwachs“ freuen. Zum einen, weil es einfach Spaß macht, sich auszutauschen über die Erfahrungen und Freuden, die wir erlebt haben bei unseren Besuchen und Aktionen in der Gemeinde, die jeder einzelne auf seine Weise macht, denn schließlich sind wir alle verschieden mit verschiedenen Gaben und jeder ist in seiner Art wichtig. Zum anderen weil es noch mehr zu tun gibt in der und für die Gemeinde, was gerne noch auf mehr Personen verteilt werden könnte.

Und zum dritten, weil wir auch andere an unserem Fortbilden teilhaben lassen wollen. Im vergangenen Jahr haben wir wieder versucht, allen Gemeindegliedern über 70 Jahren zum Geburtstag zu gratulieren. Die meisten haben sich über die Zuwendung der Gemeinde gefreut und so ist in manchen Fällen die Gemeinde wieder positiv in Erinnerung gebracht worden. – Wir haben zwei Kaffeenachmittage in Wedel gestaltet (im Sommer und zum Advent), die uns allen viel Freude gemacht haben und die den Wunsch nach Fortsetzung geweckt haben. - Veronika Elsner hat uns berichtet von ihrem Diakonischen Grundkurs zur „zertifizierten Diakonikerin“ und vom Fortbildungswochenende der VDM. - Wir haben allerhand gelernt über dementielle Erkrankung und wie man solchen Menschen begegnen kann. - Es gibt Menschen, die nicht mehr regelmäßig zur Gemeinde kommen können und das vermissen. Mit ihnen versuchen wir regelmäßig Kontakt zu halten durch Besuche oder Telefonate. – Der Taxi-Fahrdienst zu Gottesdiensten wird wei-terhin gern genutzt. Auch haben wir schon mal über kleinere Ausfahrten mit Senioren nachgedacht.

Fazit: Es gibt genug zu tun und für weitere Wünsche und Anregungen sind wir offen. Wir könnten also Verstärkung brauchen! Termine finden sich unter "Veranstaltungen".

Mit Andreas Heinemeier haben wir einen musikalischen, feinfühligen und hochbegabten Chorleiter gefunden. Er fördert in uns Stimmen zu Tage, von denen wenige wussten, dass sie sie haben. Besonders in Erinnerung ist mir noch unser Singen zusammen mit der Orgel (Kilian Foth). Schon planen wir wieder neue Gelegenheiten, bei denen wir in unseren Gottesdiensten singen können. Wer dabei mitsingen möchte und so für sich selbst und die eigene Stimme, aber auch für die Gemeinschaft etwas tun möchte, ist herzlich willkommen.

Foto (c) "If your time is worth saving" von gl0ri unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

Wie in vergangenen Jahren wurde 2013 die Neuordnung der Bücher auf den Regalen weiter betrieben. Die eine Wand mit „Mennonitica“ steht komplett da; die zweite Wand ist aufgefüllt mit Werken aus der Kirchengeschichte und zur Bibel. Die dritte Wand wurde fast vollständig bestückt mit Büchern, die sich mit der Bibel und mit der christlichen Theologie beschäftigen. Und: Es kommen noch mehr von dieser Sorte, um die vierte große Wand in diesem Jahr voll zu machen. Dazu sind Bücher genug vorhanden, wie auf dem Flur vor der Küche und auf der Orgelempore zu sehen ist. Die Katalogisierung des Bestandes wurde natürlich auch fortgesetzt. Zurzeit haben wir ca. 5700 Titel (nicht einfach Bücher, da ein „Buch“ durchaus aus mehreren Titeln bestehen kann). Viel mehr als die Hälfte von diesen (ca. 3500) ist katalogisiert und geordnet auf die Regalen gestellt worden. Selbstverständlich sind eine Zettelkartei und ein elektronischer Katalog vorhanden und weiterhin im Aufbau. Die Mitglieder des Komitees geben sich viel Mühe, den Bücherbestand so schnell, aber auch so professionell richtig und so optisch ansprechend wie möglich auf den Regalen zu präsentieren.

Wir sind froh, wenn unsere Gemeindebibliothek aus Nachlässen von Gemeindegliedern und Freunden der Gemeinde profitieren kann. In diesem Jahr wurden der Bibliothek aber nicht so viele Schenkungen gemacht. Trotzdem haben wir neue Bücher bekommen und wir können feststellen: Unsere Bibliothek wächst und wächst! Und nicht nur das.

Die Neuordnung des Gemeindearchivs ist uns auch ans Herz gewachsen. Im letzten Jahr haben wir fleißig im Archiv gearbeitet, um die Materialien zu ordnen und für den Transport in das Hamburger Staatsarchiv vorzubereiten. Im Dezember konnten wir dann ca. 150 Kartons ins Staatsarchiv liefern. Das Staatsarchiv ist sehr froh darüber, noch mehr wertvolle Archivalien von und über uns bekommen zu haben.

Das Bibliothekskomitee macht mit Freude seine Arbeit weiter, mit dem Ziel, nicht nur eine wertvolle und funktionsfähige Bibliothek zu schaffen.

Foto (c) "Books HD" von Abee5 unter http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/

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Monatslosung

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt.

Kol 4, 6

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.