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Das Deutsches Mennonitisches Friedenskomitee (DMFK) stärkt und befähigt Menschen und Gemeinden, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen. Von Bammental aus dienen die Mitarbeitenden den Mennonitengemeinden mit Predigten, Jugendtrainings, Theater, Seminaren und Konferenzen. Sie fördern Konfliktkompetenz und zeigen gewaltfreie Handlungsmöglichkeiten auf. Predigte und Theaterstücke bieten die Chance, über Gewaltfreiheit, Militarismus und das Evangelium des Friedens nachzudenken und zu diskutieren.

Unsere Überzeugung ist, dass Jesus Christus uns als Jünger und Jüngerinnen befähigen will, seinen Frieden zu erleben und in die Welt zu tragen. Der erste Ort, an dem Gottes Frieden und Gerechtigkeit sichtbar wird, ist die Gemeinde. Dort soll etwas von einem Gerechten Frieden sichtbare Gestalt annehmen. Doch bezieht er sich nicht nur auf das Miteinander in der Gemeinde; Gerechter Friede soll auch das Zeugnis nach außen bestimmen. Dafür setzen wir uns gerne ein!

Wir unterstützen die Arbeit von Christian Peacemaker Teams (CPT) durch Inforeisen, Freiwillige und finanziell sowie durch den Ausbau eines europäischen CPT-Netzes. In Zusammenarbeit mit dem Mennonitischen Friedenszentrum Berlin tragen wir die Dialogarbeit und Gewaltprävention im Berliner Stadtteil Neukölln. Gemeinsam mit anderen Organisationen setzen wir uns für eine Verstärkung der Friedensbildung an weiterführenden Schulen ein. Alle drei Jahre vergeben wir den Michael Sattler Friedenspreis an Personen oder Gruppen, deren Arbeit vorbildlich ist im Einsatz für gewaltfreies Christuszeugnis, für Versöhnung zwischen verfeindeten Menschen oder Gruppen sowie für herausfordernden Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen.

Weitere Informationen bei: www.dmfk.de

 

Das Mennonitische Friedenszentrum Berlin (MFB) startete im Januar 2005 als ein Beitrag der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) zur „Dekade zur Überwindung von Gewalt. Kirchen für Frieden und Versöhnung. 2001-2010“, die auf ihren Antrag hin vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) ausgerufen wurde.

Während der Dekade entstanden überall auf der Welt neue Initiativen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung, Friedensbildung und Versöhnung.
   
Auf der IX. Vollversammlung des ÖRK in Porto Alegre 2006 brachte die VDM wiederum Anträge (gemeinsam mit den Delegierten der EKD) ein: Seitdem wurde weltweit an einer internationalen ökumenischen Friedensdenkschrift gearbeitet. Das Friedenszentrum lieferte die Vorlage der am 9. Dezember 2009 von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden (VDM) verabschiedeten Friedenserklärung „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“.

Unsere Arbeitsschwerpunkte

  • Gewaltprävention durch Netzwerkarbeit – Stadtteil- Arbeit als Bewährungsfeld des gerechten Friedens und der Gewaltfreiheit
  • Solidarität und Lernbereitschaft – Kooperationen zur Konflikttransformation in Simbabwe
  • Kritische Begleitung – dem Friedenszeugnis Gehör verleihen auf gesellschaftlichen und politischen Ebenen

Weitere Informationen bei: www.menno-friedenszentrum.de

Nicht jedem sind wir "Mennoniten" ein Begriff. Mennoniten sind die älteste deutsche Freikirche. Über unseren Dachverband sind wir MItglied im Ökumenischen Rat der Kirchen ÖRK. Wir sind eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts und stehen im offenen Austausch mit den anderen christlichen Kirchen und anderen Religionen.

Hier finden Sie kurze Informationen über einige unserer Kernprinzipien. Da jede mennonitische Gemeinde autonom über alle ihre Angelegenheiten entscheidet, unterscheiden sich die Gemeinden teilweise stark voneinander.

Insgesamt gibt es ungefähr 1,3 Millionen Mennonitinnen und Mennoniten auf der Welt. Obwohl sie in Europa entstanden leben hier vergleichsweise wenige (ca. 50.000) Gläubige. Weit mehr als die Hälfte davon in der Bundesrepublik, etwa 11.000 in den Niederlanden.

Am stärksten wächst die Gruppe der afrikanischen Mennoniten. Derzeit sind es bereits eine knappe halbe Million, v.a. in der Demokratischen Republik Kongo (200.000), Äthiopien (200.000) und in Tansania (50.000).

Ähnlich viele Mennos findet man in Nordamerika, wobei von den ca. 450.000 Gläubigen ungefähr 330.000 in den USA leben. Im asiatischen und pazifischen Raum leben etwa 200.000 Mennoniten (Indien 130.000, Indonesien 70.000), in Südamerika ca. 130.000 (Paraguay 30.000).

Nur in Europa schrumpft die Gesamtzahl der Angehörigen unserer Kirche, in allen anderen Gebieten sind Zuwächse in unterschiedlicher Stärke festzustellen.

Die weltweite Verteilung ist auf dieser Weltkarte gut zu erkennen.

(Alle Zahlen 2003 von der Mennonitischen Weltkonferenz)

Regelmäßig trifft sich die Frauengruppe unserer Gemeinde, meist unter theologischer Vorbereitung durch Pastorin Isabell Mans. Auch werden gemeinsam Frauentagungen besucht.

Die genauen Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Für Familien gibt es viele Angebote in unserer Gemeinde. Eltern und Kinder treffen sich an den Sonntagen, an denen Kinderkirche und/oder Teensgruppe stattfindet. Familien mit kleineren Kindern verbringen einige Samstage bzw. Sonntagnachmittage zusammen in der Gemeinde ("Samstagmennos"). Darüberhinaus gibt es Familienfreizeiten und bestimmte Feste, zu denen insbesondere Familien eingeladen sind.

Zwei Mal im Jahr werden Kinder von 2 - 17 Jahren eingeladen zu einem Kinder- und Teensnachmittag. Viele Eltern und sogar Großeltern nehmen regelmäßig an diesen Veranstaltungen teil und sind immer willkommen! Kurz vor den Sommerferien feiert die Gemeinde einen Familiengottesdienst mit anschließendem Sommerfest, bei dem auch immer etwas für Kinder und Jugendliche angeboten wird. Am Abschluss des Jahres treffen sich viele Familien zur Adventsfeier der Gemeinde. Höhepunkt ist dann jedes Mal die Aufführung des Krippenspiels und die Bescherung.

Aktualisierte Termine unserer Veranstaltungen für und mit Familien finden Sie im Kalender (Veranstaltungen).

Aufgrund der langen Anfahrtswege vieler junger Familien findet nicht jeden Sonntag Kindergottesdienst  statt. Ungefähr zwei Mal im Monat bieten Brigitte Schulz und Maren Schamp-Wiebe Kinderkirche an. Die Alterspanne reicht von 2 bis 17 Jahren, wobei die Älteren nach einem gemeinsamen Anfang in eine eigene Gruppe gehen. 

In der Regel beginnen alle zusammen ihr Treffen im Gottesdienst. Nach der Kindergeschichte verlassen die Kinder die Kirche für ihr eigenes Programm. Im Kindergottesdienst wird eine biblische Geschichte erzählt, gespielt und nacherlebt. Danach gibt es meistens ein kreatives Angebot.

Im März und im November finden Kindernachmittage statt, zu denen alle Familien, insbesondere aber Kinder ab 2 Jahren eingeladen werden. Meistens kommen 30 – 40 Kinder, auch viele aus dem Stadtteil. Viele Mitarbeitende helfen mit, dass diese Kindernachmittage so beliebt sind. Es wird ein Mitmachgottesdienst gefeiert mit viel Musik, einem Anspiel, Mitmachaktionen usw.  Anschließend dürfen sich alle für ein Gruppenangebot entscheiden. Der Abschluss ist eine Präsentation der Ergebnisse und ein gemeinsames Abendessen.

Freunde, Gäste, Enkel oder Kinder aus dem Stadtteil sind jeder Zeit herzlich willkommen!

Termine sind dem Gemeindebrief oder dem Kinder- und  Jugendflyer zu entnehmen - und hier auf der Homepage unter im Kalender unter "Veranstaltungen".

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Monatslosung

Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut.

Matthäus 2, 10

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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