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Nicht jedem sind wir "Mennoniten" ein Begriff. Mennoniten sind die älteste deutsche Freikirche. Über unseren Dachverband sind wir MItglied im Ökumenischen Rat der Kirchen ÖRK. Wir sind eine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts und stehen im offenen Austausch mit den anderen christlichen Kirchen und anderen Religionen.

Hier finden Sie kurze Informationen über einige unserer Kernprinzipien. Da jede mennonitische Gemeinde autonom über alle ihre Angelegenheiten entscheidet, unterscheiden sich die Gemeinden teilweise stark voneinander.

Insgesamt gibt es ungefähr 1,3 Millionen Mennonitinnen und Mennoniten auf der Welt. Obwohl sie in Europa entstanden leben hier vergleichsweise wenige (ca. 50.000) Gläubige. Weit mehr als die Hälfte davon in der Bundesrepublik, etwa 11.000 in den Niederlanden.

Am stärksten wächst die Gruppe der afrikanischen Mennoniten. Derzeit sind es bereits eine knappe halbe Million, v.a. in der Demokratischen Republik Kongo (200.000), Äthiopien (200.000) und in Tansania (50.000).

Ähnlich viele Mennos findet man in Nordamerika, wobei von den ca. 450.000 Gläubigen ungefähr 330.000 in den USA leben. Im asiatischen und pazifischen Raum leben etwa 200.000 Mennoniten (Indien 130.000, Indonesien 70.000), in Südamerika ca. 130.000 (Paraguay 30.000).

Nur in Europa schrumpft die Gesamtzahl der Angehörigen unserer Kirche, in allen anderen Gebieten sind Zuwächse in unterschiedlicher Stärke festzustellen.

Die weltweite Verteilung ist auf dieser Weltkarte gut zu erkennen.

(Alle Zahlen 2003 von der Mennonitischen Weltkonferenz)

Regelmäßig trifft sich die Frauengruppe unserer Gemeinde, meist unter theologischer Vorbereitung durch Pastorin Isabell Mans. Auch werden gemeinsam Frauentagungen besucht.

Die genauen Termine finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

Für Familien gibt es viele Angebote in unserer Gemeinde. Eltern und Kinder treffen sich an den Sonntagen, an denen Kinderkirche und/oder Teensgruppe stattfindet. Familien mit kleineren Kindern verbringen einige Samstage bzw. Sonntagnachmittage zusammen in der Gemeinde ("Samstagmennos"). Darüberhinaus gibt es Familienfreizeiten und bestimmte Feste, zu denen insbesondere Familien eingeladen sind.

Zwei Mal im Jahr werden Kinder von 2 - 17 Jahren eingeladen zu einem Kinder- und Teensnachmittag. Viele Eltern und sogar Großeltern nehmen regelmäßig an diesen Veranstaltungen teil und sind immer willkommen! Kurz vor den Sommerferien feiert die Gemeinde einen Familiengottesdienst mit anschließendem Sommerfest, bei dem auch immer etwas für Kinder und Jugendliche angeboten wird. Am Abschluss des Jahres treffen sich viele Familien zur Adventsfeier der Gemeinde. Höhepunkt ist dann jedes Mal die Aufführung des Krippenspiels und die Bescherung.

Aktualisierte Termine unserer Veranstaltungen für und mit Familien finden Sie im Kalender (Veranstaltungen).

Aufgrund der langen Anfahrtswege vieler junger Familien findet nicht jeden Sonntag Kindergottesdienst  statt. Ungefähr zwei Mal im Monat bieten Brigitte Schulz und Maren Schamp-Wiebe Kinderkirche an. Die Alterspanne reicht von 2 bis 17 Jahren, wobei die Älteren nach einem gemeinsamen Anfang in eine eigene Gruppe gehen. 

In der Regel beginnen alle zusammen ihr Treffen im Gottesdienst. Nach der Kindergeschichte verlassen die Kinder die Kirche für ihr eigenes Programm. Im Kindergottesdienst wird eine biblische Geschichte erzählt, gespielt und nacherlebt. Danach gibt es meistens ein kreatives Angebot.

Im März und im November finden Kindernachmittage statt, zu denen alle Familien, insbesondere aber Kinder ab 2 Jahren eingeladen werden. Meistens kommen 30 – 40 Kinder, auch viele aus dem Stadtteil. Viele Mitarbeitende helfen mit, dass diese Kindernachmittage so beliebt sind. Es wird ein Mitmachgottesdienst gefeiert mit viel Musik, einem Anspiel, Mitmachaktionen usw.  Anschließend dürfen sich alle für ein Gruppenangebot entscheiden. Der Abschluss ist eine Präsentation der Ergebnisse und ein gemeinsames Abendessen.

Freunde, Gäste, Enkel oder Kinder aus dem Stadtteil sind jeder Zeit herzlich willkommen!

Termine sind dem Gemeindebrief oder dem Kinder- und  Jugendflyer zu entnehmen - und hier auf der Homepage unter im Kalender unter "Veranstaltungen".

Unserer mennonitischen Identität als Friedenskirche folgend, öffnet das mennoFORUM einen Raum der Begegnung und des Dialogs. Aktuelle, gesellschaftsrelevante Herausforderungen sollen hier zur Sprache kommen und aus politischen und friedensethischen Perspektiven erörtert werden. Gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Freikirchen der Universität Hamburg arbeiten wir an den  Veranstaltungen dieser Reihe.

Hierzu laden wir Expertinnen und Experten unterschiedlichster Disziplinen ein – aus dem universitären, kirchlichen und gesellschaftspolitischen Bereich. Sie ermöglichen uns ein informiertes Diskutieren. Zusätzlich wird jeweils ein praktisches Beispiel gelingender Friedensbildung vorgestellt.

Eingeladen sind alle Interessierten. Meinungsbildung und Identitätsstärkung kann nur in der Auseinandersetzung mit anderen gelingen.

Vor und nach der konzentrierten Information und Diskussion bietet sich Gelegenheit zu persönlichem Austausch bei Brot, Suppe und Wein. 

Umfassende Informationen finden Sie auch auf www.mennoforum-hamburg.de

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Monatslosung

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“

Hebräer 11, 1

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.

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