Texte

Es war das 7. Treffen des Freundeskreises II (FK2) der Mennonitischen Jugend Nord-deutschland (MJN), wie in den letzten Jahren wieder zeitlich parallel und in großer räumlicher Nähe zum „Menno Treff XXL“ (dem früheren Herbstjugendtag der MJN) in Hannover. Ein Kreis von Erwachsenen, die sich die Förderung der Jugendarbeit unter den Mennoniten Norddeutschlands zum Ziel gesetzt haben und die selbst der MJN viel verdanken, an deren Freizeiten die meisten von ihnen einst teilnahmen.
Neben dem Austausch und der Gemeinschaft geht es bei diesen Treffen immer auch um thematische Arbeit, diesmal unter Anleitung von Bernhard Thiessen, Pastor der Hamburger Mennonitengemeinde.

Salomo, der Königssohn, steht vor einer riesigen Aufgabe. Sein Vater David befiehlt ihm, dem Gott Israels einen Tempel zu bauen. David selbst hatte schon sehr viel Material herbeigeschafft, aber es sollte nicht seine Aufgabe sein, dem Tempel letztlich zu bauen; sein Sohn sollte das große Werk vollbringen. Welche Herausforderung für Salomo! Aber sein Vater David steht hinter ihm; ermutigende Worte, prophetisch gefärbte Gottesworte, spricht er ihm zu. Die Macht des Vaters neigt sich dem Ende zu, aber er wird darüber nicht bitter, sondern gibt seine Macht und Verantwortung an den Sohn.

Zum Weihnachtsfest 1992, als wir Kinder mit der Sorge und Fürsorge für unsere alten Eltern sehr eingespannt waren, schenkten Bruder und Schwägerin mir eine schöne Bibel. Auf deren erster Innenseite sie den ersten Teil unseres Monatsspruchs als Widmung geschrieben hatten, zu jener Zeit ein sehr tröstliches Wort: Im Dennoch, trotz eines nicht leicht zu bewältigenden Alltags, an Gott zu bleiben und seine Hilfe und Nähe dankbar zu spüren, und immer wieder meine Hand in seine legen zu dürfen, um den Halt nicht zu verlieren.

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.