Texte

Wieviel Haare verträgt die Suppe? Bei diesem Bibelwort (Eph 4.29) musste ich zuerst an den Volkssport Nummer eins denken: Das Lästern. Wäre das Schlecht-Reden über andere verboten, dann gäbe es wohl einige, die dann nicht mehr viel zu sagen hätten. Gerade in Betrieben wird gerne und ausgiebig über die Anderen gelästert.

Es war ein ganz besonderes Erlebnis am 18. und 19. Januar dem Bethel College Choir in unserer Kirche zu lauschen. Selten habe ich einen so großen Chor so leise singen hören und doch war die Kirche in ihrem ganzen Raum gefüllt mit Ton und Konzentration. Und immer wieder waren helle durchdringende Sopranstimmen zu hören oder ertönte auf einem rhythmisch schwingenden Klangteppich filigran verwobener Vielstimmigkeit ein röhrender Bass wie im Dschungel der Löwe.

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Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung angedacht ist. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem - derzeit ruhenden - Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.