Texte

Der zweite Teil in der Themenreihe "Toleranz - eine unmögliche Tugend? Zwischen Populismus und "Political Correctness" findet am 2. Dezember in unserer Mennonitenkirche statt. Wie immer diskutiert ein prominent besetztes Forum zu einem zentralen Thema. Überschrieben ist dies in diesem Monat mit der Aussage: "Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber..." - Über zahlreiche Teilnehmende würden wir uns sehr freuen. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und wird gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Friedenskirchen an der Universität Hamburg ausgerichtet.

„Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“ 2. Korinther 3,17 „Frei, endlich frei!“ So viele Menschen können in so vielen Situationen es sagen oder zumindest fühlen. Ein Volk, das viele Jahre unter dem Joch des Unterdrückers gelitten hat, erreicht endlich die Unabhängigkeit, und spricht solche Worte aus. Aber: Auch der Verbrecher, nachdem er seine Strafe abgesessen hat, kann es ebenso sagen, wenn er aus dem Gefängnis entlassen wird. Die Ehefrau, die jahrelang von ihrem tyrannischen Ehemann niedergemacht und kleingehalten wurde, kann es laut schreien, wenn die Scheidung endlich durch ist.

Am Sonntag, den 25.9.16 hat eine außerordentliche Gemeindeversammlung als höchstes Gremium unserer Gemeinde über den von der Findungskommission vorgeschlagenen Kandidaten zur Pastorennachfolge von Bernhard Thiessen abgestimmt. Nach einer offenen Aussprache im Plenum fand eine geheime Wahl statt. Einziger Kandidat war Herr Hentschel aus Paderborn. Da Pastor Thiessen zum 1.1.2017 seine Arbeit in Hamburg beenden wird, benötigt die Gemeinde einen Nachfolger für diesen Posten.

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.