Gut, dass wir Sie haben! - Zur Realität jeder Gemeinde gehören Alteingesessene und Neu-Dazu-Gekommene, Hauptamtliche und Ehrenamtliche, unterschiedliche gesellschaftliche Schichten und in allem: Frauen und Männer. Das war auch schon zu Paulus Zeiten so; und augenscheinlich hat das zu Ausgrenzungen geführt. Sonst müsste Paulus die Gemeinde in Galatien nicht daran erinnern, dass das Verbindende über alle gesellschaftlichen, nationalen und biologischen Grundmuster hinweg die Taufe ist. Wir alle gehören gleichermaßen zu Christus und dadurch ist alles Zertrennende schon weggenommen.

Am 6. April 2014 startete der erste Glaubenskurs in der Mennonitengemeinde Hamburg. Elf Kinder zwischen 10 und 12 Jahren aus den Gemeinden Lübeck, Hamburg und Hannover wurden im Rahmen eines Familiengottesdienstes feierlich vorgestellt. Die sieben Mädchen und vier Jungen werden sich zwei Jahre lang mit der Glaubenskursgruppe an bestimmten Terminen treffen. In einem Pass sind die wichtigsten und verbindlichen Veranstaltungen eingetragen. Darüber hinaus sind alle Kinder eingeladen, an den anderen Sonntagen den Kindergottesdienst zu besuchen und an Freizeiten teilzunehmen.

Was steht auf dem Programm:

  • sich als Gruppe kennen lernen
  • Gottesdienste besuchen
  • verschiedene Gemeinden kennen lernen
  • biblische Geschichten nacherleben
  • den Friedhof erkunden
  • die Mennokate besuchen

Bei ihrem ersten Treffen gestalteten die Glaubenskursteilnehmer und -teilnehmerinnen eine Kerze, die immer brennen soll, wenn sie einen Gottesdienst besuchen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne über das Gemeindebüro an  unseren Pastor Bernhard Thiessen oder Maren Schamp-Wiebe.

Am 30. April 1914 wurde der Grundstein für unsere Kirche gelegt. Eingeweiht wurde unsere Kirche dann im Oktober 1915. An diese Ereignisse wollen wir in Dankbarkeit erinnern und sie an zwei Terminen feiern. Auftaktveranstaltungen: Fr. 25. April „Lasst uns singen und musizieren“. Von 18 bis etwa 21 Uhr wollen wir an diesem Freitag mit unseren Gemeindegliedern und mit Geschwistern aus der Gebetsgemeinschaft, die ja ihre Gottesdienst- und Gemeindeversammlungsort seit über 50 Jahren in unserem ehemaligen Gemeindesaal haben, ein Mitmachkonzert veranstalten.

Eigentlich waren es ganz freundliche Jungs, die ich da in USA getroffen habe und mit denen ich einen ganzen Tag lang durch New Orleans gelaufen bin, bis sie mich abends ausraubten. Sie nahmen mir fast alles: Zelt, Schlafsack, Kleider, Kamera, Bargeld, Pass. Ich hatte nur noch das, was ich am Leib trug und im Sicherheitsgürtel versteckt hatte: Flugticket, Adressbuch, Travellerschecks. Mutterseelenallein, wütend und tief traurig lief ich durch die leeren Straßen und kam an ein billiges Rucksacktouristenhotel. Dort lernte ich Jacques kennen, einen Franzosen, der auch allein durch USA reiste. Damals war ich 19 Jahre alt. Es wurde die längste und beste Reisebekanntschaft meines Lebens, noch heute haben wir guten Kontakt.

Einander zu lieben – das ist gerade dann richtig herausfordernd, wenn man sich eigentlich fremd ist. Dann, wenn nicht alles glatt läuft, dann, wenn man sich fremd ist oder sich entfremdet hat. Einander zu lieben, das kann richtig anstrengend sein. Liebe heißt nicht nach der ersten großen Herausforderung zu sagen: Ich gehe jetzt… . Trotz oder gerade wegen der Herausforderung kann die Liebe sogar wachsen.

Zurzeit liegt in Europa einiges im Argen. Es fehlt eine gemeinsame Verfassung, die Wirtschaft stottert und der Euro-Raum ist erheblich unter Druck geraten. Die Probleme mit dem Euro sind entstanden, weil die vereinbarten Spielregeln nicht eingehalten wurden, so Dr. Konrad Lammers, Forschungsdirektor am Europa-Kolleg Hamburg.
Dr. Lammers erklärte beim mennoFORUM am 24. Januar 2014, was ursprünglich die Grundlage des Euro bildete: Die unabhängige europäische Zentralbank sollte den Geldwert festigen und ein europäischer Stabilitätspakt die nationale Fiskalpolitik disziplinieren.

Unsere Website wurde durch Gerrit Wiebe umgestaltet. Wer sich hier - in der noch immer nicht abgeschlossenen Arbeit - nicht ganz zurecht finden sollte, kann für einen begrenzten Zeitraum noch die alte Version der Homepage unter http://alt.mennoniten-hh.de besuchen. Das Konzept wurde ebenfalls etwas verändert und soll den Bedürfnissen der Nutzer stärker entgegenkommen. Beispielsweise ist die Seite jetzt durchgängig "responsiv", das heißt besser auf mobilen Endgeräten wie Tablets und Handys lesbar. Viel Spaß mit dem Ergebnis!

Wie ist der Mennonitenfriedhof zu erreichen?

Der Friedhof befindet sich in Hamburg-Bahrenfeld am Holstenkamp 80/82.

Mit dem Auto von außerhalb: Von Süden kommend auf der Autobahn 7 bis zur Anschlußstelle "Hamburg-Bahrenfeld" (zweite nach dem Elbtunnel), nach rechts in die Von-Sauer-Straße und die Bahrenfelder Chaussee, dann links in den Bornkampsweg und nochmals links in den Holstenkamp. - Von Norden kommend auf der Autobahn 7 bis zur Anschlußstelle "Hamburg-Volkspark", nach links in die Schnackenburgallee und nach rechts in den Holstenkamp.

Aus der Stadt über die Stresemannstraße, rechts in den Bornkampsweg und links in den Holstenkamp oder über den Straßenzug Schäferkampsallee/Fruchtallee oder von der Kieler Straße bis zum Verteilerkreis am Eimsbütteler Marktplatz, dort beginnt der Holstenkamp.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit der S-Bahn bis zur Station "Diebsteich" (S3, 21), dann zu Fuß Am Diebsteich und Holstenkamp (gut ein Kilometer) oder mit den Buslinien 3 (aus der Innenstadt) und 288 bis zur Haltestelle "Regerstraße", dann zu Fuß den Bornkampsweg entlang und links in den Holstenkamp (knapp ein Kilometer).

Hier finden Sie die Route von der Gemeinde (Mennonitenstr. 20) zum Friedhof (Holstenkamp 80/82).

Im Mennonitischen Geschichtsverein arbeiten Menschen zusammen, die ein Interesse an der reichhaltigen Geschichte der Täuferbewegungen des 16. Jahrhunderts und ihrer Nachkommen in den vielen mennonitischen Gemeinschaften weltweit bis in die Gegenwart haben.

Der Verein versucht, auf vielfältige Weise die Forschung der täuferisch-mennonitischen Geschichte zu unterstützen und die Ergebnisse dieser Forschung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu interpretieren. Relevante Bücher, Zeitschriften und Dokumente werden gesammelt und in der Mennonitischen Forschungsstelle, Bolanden-Weierhof, aufbewahrt.

Der Verein hat in den letzten Jahren für die Forschungsstelle ein neues Gebäude errichtet, in dem die Sammlung offen für wissenschaftlich Interessierte steht und auch Ausstellungen und Programme zur Weiterbildung präsentiert werden.

Der Geschichtsverein gibt außerdem jährlich die Mennonitischen Geschichtsblätter (kostenlos für alle Mitglieder des Vereins) mit Beiträgen zur neueren Forschung heraus, und veröffentlicht bzw. fördert Schriften zur Geschichte und Lehre des Täufermennonitentums und auch zur mennonitischen Familienforschung.

Der Mennonitische Geschichtsverein trägt durch die Pflege der Mennokate bei Bad Oldesloe zur Erinnerung an den Namensgeber der mennonitischen Gemeinden bei. Er ist zuständig für die Erhaltung der Mennokate, ihrer Einrichtung und der dort aufgerichteten Menno-Simons-Gedächtnisstätte.

Der Mennonitische Geschichtsverein zählt z. Zt. ca. 600 Mitglieder und Freunde. Er wird vom Vorsitzenden Dr. Dennis Slabaugh und einem Beirat geleitet. Die Mitglieder treffen sich einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft steht allen Interessierten offen.

 

Kontakt

Astrid von Schlachta
1. Vorsitzende

Gary Waltner
2. Vorsitzender und Leiter der Forschungsstelle
Am Hollerbrunnen 2A
67295 Bolanden Weierhof

www.mennonitischer-geschichtsverein.de

 

Foto von Ulla Buchweitz "Mennolinde" unter creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/

Die Mennonitische Jugend Norddeutschlands (MJN) arbeitet überregional mit Kindern, Jugendlichen und Familien aus norddeutschen Mennonitengemeinden. Die Jugendreferenten Nathalie Eleyth (Krefeld) und Georg Büsch (Hamburg) - und natürlich die ehrenamtlich Mitarbeitenden bieten biblisch orientierte Freizeiten und Seminare an.

Der täuferisch-mennonitische Blickwinkel spiegelt sich u.a. wider in Fragen nach der konkreten Umsetzbarkeit von Friedfertigkeit und Gewaltlosigkeit sowie im geschwisterlich-demokratischen Aufbau der Arbeitsstrukturen und Umgangsformen

Die MJN wendet sich nicht nur an mennonitische Jugendliche. Sie versteht ihre Arbeit als eine Einladung an alle Interessierten, die sich mit anderen auf den Weg machen wollen, den Glauben im Alltag zu leben.

Mehr Informationen und aktuelle Termine finden sich auf www.mjn-mennoniten.de und bei Facebook auf www.facebook.com/mjn.mennoniten

Monatslosung

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden

Lukas 24, 5-6

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.