Die Jugendlichen von 14 bis ca. 19 Jahren treffen sich unregelmäßig zu bestimmten Veranstaltungen oder Gottesdiensten. An den Kinder- und Jugendnachmittagen im März und November nehmen sie aktiv teil, meistens mit einem Extra-Programm.

Die Jugendgruppe trifft sich an bestimmten Sonntagen, manchmal auch an einem Samstag mit Georg Büsch, dem Jugendreferenten der Mennonitischen Jugend Norddeutschlands (MJN). Alle Termine und Aktionen sind dem jeweils aktuellen Flyer und unserem Veranstaltungskalender zu entnehmen.

Informationen zur Mennonitischen Jugend Nordeutschland bietet die Websites www.mjn-mennoniten.de und www.facebook.com/mjn.mennoniten

 

 

Aufgrund der langen Anfahrtswege vieler junger Familien findet nicht jeden Sonntag Kindergottesdienst  statt. Ungefähr zwei Mal im Monat bieten Brigitte Schulz und Maren Schamp-Wiebe Kinderkirche an. Die Alterspanne reicht von 2 bis 17 Jahren, wobei die Älteren nach einem gemeinsamen Anfang in eine eigene Gruppe gehen. 

In der Regel beginnen alle zusammen ihr Treffen im Gottesdienst. Nach der Kindergeschichte verlassen die Kinder die Kirche für ihr eigenes Programm. Im Kindergottesdienst wird eine biblische Geschichte erzählt, gespielt und nacherlebt. Danach gibt es meistens ein kreatives Angebot.

Im März und im November finden Kindernachmittage statt, zu denen alle Familien, insbesondere aber Kinder ab 2 Jahren eingeladen werden. Meistens kommen 30 – 40 Kinder, auch viele aus dem Stadtteil. Viele Mitarbeitende helfen mit, dass diese Kindernachmittage so beliebt sind. Es wird ein Mitmachgottesdienst gefeiert mit viel Musik, einem Anspiel, Mitmachaktionen usw.  Anschließend dürfen sich alle für ein Gruppenangebot entscheiden. Der Abschluss ist eine Präsentation der Ergebnisse und ein gemeinsames Abendessen.

Freunde, Gäste, Enkel oder Kinder aus dem Stadtteil sind jeder Zeit herzlich willkommen!

Termine sind dem Gemeindebrief oder dem Kinder- und  Jugendflyer zu entnehmen - und hier auf der Homepage unter im Kalender unter "Veranstaltungen".

Unserer mennonitischen Identität als Friedenskirche folgend, öffnet das mennoFORUM einen Raum der Begegnung und des Dialogs. Aktuelle, gesellschaftsrelevante Herausforderungen sollen hier zur Sprache kommen und aus politischen und friedensethischen Perspektiven erörtert werden. Gemeinsam mit der Arbeitsstelle Theologie der Freikirchen der Universität Hamburg arbeiten wir an den  Veranstaltungen dieser Reihe.

Hierzu laden wir Expertinnen und Experten unterschiedlichster Disziplinen ein – aus dem universitären, kirchlichen und gesellschaftspolitischen Bereich. Sie ermöglichen uns ein informiertes Diskutieren. Zusätzlich wird jeweils ein praktisches Beispiel gelingender Friedensbildung vorgestellt.

Eingeladen sind alle Interessierten. Meinungsbildung und Identitätsstärkung kann nur in der Auseinandersetzung mit anderen gelingen.

Vor und nach der konzentrierten Information und Diskussion bietet sich Gelegenheit zu persönlichem Austausch bei Brot, Suppe und Wein. 

Umfassende Informationen finden Sie auch auf www.mennoforum-hamburg.de

Die Mennonitengemeinde zu Groningen ist eine der ältesten in den Niederlanden. Menno Simons kam schon früh nach seinem Fortgang aus Witmarsum nach Groningen.

Seit 1811 gibt es die Vereinigte Mennonitengemeinde Groningen, gebildet aus friesischen, flämischen und waterländischen Mitgliedern sowie schweizerischen Mennoniten, deren Vorfahren ursprünglich zugewandert sind. Das Kirchengebäude ist ein typisches Beispiel für eine "versteckte Kirche", weil die Mennonitenkirchen früher von der Straßenseite nicht erkennbar sein durften.

Die Kirche hat vier Fenster mit Glasgemälden. Sowohl das neue Bild von dem Künstler Jan Steen als auch die drei älteren stellen biblische Motive dar. Außerdem verfügt die Gemeinde über eine berühmte Markussenorgel.

Es gibt 200 Gemeindemitglieder und einen ziemlich großen Kreis nicht getaufter Freunde der Gemeinde. Die Doopsgezinde Gemeente Groningen hat zwei Pastoren angestellt:G.J. Brüsewitz und J.H. Kikkert. Seit kurzem versucht die Gemeinde, neue Wege zu gehen, zum Beispiel mit experimentellen Gottesdiensten, die mit einem Jahresthema verbunden sind.

Weil die Mennonitengemeinden in der Provinz Groningen kleiner werden, wird nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit gesucht. Seit 1987 hat die Gemeinde eine fruchtbare Partnerschaft mit der Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona.

Zur Website der Doopsgezinde Gemeente Groningen, NL

Die ersten Mennoniten kamen 1575 als Flüchtlinge aus den damals katholischen südlichen Niederlanden nach Hamburg. 1601 erlaubte ihnen Graf Ernst von Schauenburg, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. 1675 errichteten mennonitische Walfangreeder aus 5 Prozent des Erlöses einer Walfangsaison eine Holzkirche an der großen Freiheit. Sie brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde 1715 durch eine neue Steinkirche an gleicher Stelle ersetzt, die bis 1915 in Gebrauch war. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße im Stadtteil Altona-Nord eingeweiht, die seither der Gemeinde als Versammlungsort dient.

Seit 1795 ging die Gemeinde im gottesdienstlichen Leben von der holländischen zur deutschen Sprache über. Im 19. Jahrhundert schrumpfte die Gemeinde, vor allem durch Übertritte zur lutherischen Landeskirche, bis auf 338 Seelen (1941). Nach 1945 wuchs die Zahl der Gemeindeglieder in Hamburg zeitweise auf über 1000 infolge des Zustroms mennonitischer Flüchtlinge aus West- und Ostpreußen. Durch Aus- und Abwanderung sowie Übertritte zur Landeskirche sank die Mitgliederzahl wieder auf ca. 430 Getaufte.

Die Gemeinde feierte im Jahr 2001 ihr 400jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass ist auch eine neue Geschichte der Gemeinde erscheinen. Unter dem Titel "Zuflucht und Koexistenz", der sozusagen schon eine kurze Inhaltsangabe darstellt, hat der kanadische Historiker Michael D. Driedger eine Geschichte der Gemeinde geschrieben, die anhand ausgewählter Beispiele und in knappen Zusammenfassungen, orientiert an den einzelnen Jahrhunderten, die wesentliche Entwicklung der Gemeinde bis 1945 nachzeichnet. Pastor Foth hat das Kapitel über die Zeit nach 1945 beigesteuert. Das Buch ist über die Gemeinde für 17,50 Euro zu beziehen.

Auch ist eine umfangreiche multimediale Präsentation zum Jubiläum erschienen.

Eine ältere Gemeindegeschichte von Berend Carl Roosen aus dem Jahr 1887 und eine Festschrift zum 75jährigen Jubiläum des Kirchengebäudes im Jahr 1990 sind für insgesamt 5 Euro im Gemeindebüro zu beziehen.

Die Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona besitzt einen eigenen Friedhof. Er liegt im Stadtteil Bahrenfeld im Holstenkamp 80/82 und ist mit 6932 m² der kleinste Friedhof der Hansestadt Hamburg. Dieser Platz wurde der Gemeinde als Ersatz für den alten Friedhof Große Roosenstraße (jetzt Paul-Roosen-Straße)/ Ecke Lammstraße zur Verfügung gestellt und 1873 eingeweiht. Ursprünglich nur für Gemeindeglieder vorgesehen, können heutzutage auch Gemeindefremde auf dem Mennonitenfriedhof beigesetzt werden.

Als Besonderheit birgt der Mennonitenfriedhof einen Friedhof im Friedhof. Im Jahre 1936 wurde der alte Friedhof an der Großen Rosenstraße zum Zweck der Bebauung aufgehoben. Achtunddreißig Grabplatten aus Sandstein, zum Teil aus großen gemauerten Familiengruften stammend, wurden damals zum neuen Friedhof in Bahrenfeld gebracht und hier in einem von einer Hecke umgebenen Feld in zwei Reihen links und rechts eines Rasenweges angeordnet. Das etwas ansteigende Feld wird am Ende von einem Denkmal (Entwurf: Prof. Bock) abgeschlossen mit der Aufschrift: "Gewidmet den Toten, deren sterbliche Hüllen einst auf dem Alten Friedhof beigesetzt waren und nun an dieser Stätte einen neuen Ruheplatz fanden".

Es lohnt sich, diese unter Denkmalschutz stehenden Grabplatten einmal in Ruhe zu betrachten. Namen bedeutender mennonitischer Kaufmannsfamilien aus Hamburg sind hier eingemeißelt. Die zum Teil auf Holländisch verfassten Inschriften deuten auf die Herkunft dieser Familien hin. Hausmaken und Familienwappen schmücken die Platten, deren älteste aus dem Jahre 1679 stammt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Friedhofs- und Gebührenordnung. - Kompakt zusammengefasst sind diese auf unserem Flyer.

 

 

Wie ist der Mennonitenfriedhof zu erreichen?

Hier finden Sie eine genaue Anfahrtsbeschreibung mit Routenplaner von der Gemeinde zum Friedhof.

 

Blicke von Außen auf den Friedhof

Im August 2011 berichtete  NDR 90,3 über den kleinsten Hamburger Friedhof -  unseren Mennoniten-Friedhof in Bahrenfeld – er ist kleiner als ein Fußballfeld. Hier gibt es den Radiobeitrag zum Nachhören. Vielen Dank für die Genehmigung an Hern Kaiser von NDR 90, 3.

Auch das Hamburger Abendblatt widmete im März 2017 dem Friedhof eine ganze Seite, hier ist sie online nachzulesen.

 

 

Gebührensatzung Friedhof -

Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona

Stand: 01. Juni 2017

Download der Satzung als PDF

 

Art. 1   Allgemeines

1.1 Für den Erwerb von Grabstätten und die Beisetzung von Särgen und Urnen auf dem Mennonitenfriedhof Hamburg-Bahrenfeld sowie für damit in Zusammenhang stehende Verwaltungsleistungen erlässt der Kirchenrat der Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona die folgende Gebührensatzung.

1.2 Zur Zahlung der Friedhofsgebühren ist die Antragstellerin bzw. der Antragsteller und diejenige bzw. derjenige verpflichtet, in deren bzw. dessen Auftrag der Friedhof oder weitere Einrichtungen benutzt werden. Sind mehrere Personen zahlungspflichtig, so haften sie als Gesamtschuldner.

 

Art. 2   Informationen zu den Gebühren

2.1 Alle aufgeführten Gebühren verstehen sich inklusive aller Steuern und Abgaben. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

2.2 Wird eine zunächst für einen Begünstigten erworbene Grabstätte später für einen nicht Begünstigten in Anspruch genommen, so wird die Differenz  zwischen der ermäßigten und der vollen Gebühr nacherhoben.

2.3 Nach jeder weiteren Beisetzung auf derselben Grabstätte sind die anteiligen Verlängerungsgebühren für das gewährte Nutzungsrecht sowie für die Unterhaltung der Friedhofsanlage zu entrichten, mindestens jedoch die unter Art. 3.8 festgelegte Pauschalgebühr.

2.4 Nähere Informationen zur Verlängerung des Nutzungsrechts und zur Anzahl der erlaubten Beisetzungen pro Grabstätte entnehmen Sie bitte der Friedhofsordnung.

2.5 Die Friedhofsverwaltung kann Grabflächen in herausgehobener Lage ausweisen.

 

Art. 3   Gebühren für die Verleihung von Nutzungsrechten an Grabstätten

3.1    Wahlgrabstätte für Erd- und / oder Urnenbeisetzungen

         2,5 x 1,0 m Fläche für die Dauer von 25 Jahren

  1. für Personen, die nicht der Gemeinde angehören              1100,00 €
  2. für Mitglieder der Mennonitengemeinde                 275,00 €

        

3.2    Doppel-Wahlgrabstätte für Erd- und / oder Urnenbeisetzungen

         2,5 x 2,0 m Fläche für die Dauer von 25 Jahren

  1. für Personen, die nicht der Gemeinde angehören                           1.900,00 €
  2. für Mitglieder der Mennonitengemeinde                 550,00 €

        

3.3    Wahlgrabstätte für Urnenbeisetzungen

         1,0 x 1,0 m Fläche mit Kanteneinfassung für die Dauer von 20 Jahren

  1. für Personen, die nicht der Gemeinde angehören                 670,00 €
  2. für Mitglieder der Mennonitengemeinde                 250,00 €

3.4    Reihengrabstätte (Rasen) für Erdbeisetzungen

         2,5 x 1,0 m Fläche für die Dauer von 25 Jahren

  1. für Personen, die nicht der Gemeinde angehören                 700,00 €
  2. für Mitglieder der Mennonitengemeinde                                 170,00 €

        

3.5    Reihengrabstätte (Rasen) für Urnenbeisetzungen

         0,5 x 0,5 m Fläche für die Dauer von 20 Jahren

  1. für Personen, die nicht der Gemeinde angehören                 260,00 €
  2. für Mitglieder der Mennonitengemeinde                                 100,00 €

3.6    Doppel-Reihengrabstätte (Rasen) für Urnenbeisetzungen

         1,0 x 0,5 m Fläche für die Dauer von 20 Jahren

  1. für Personen, die nicht der Gemeinde angehören                 460,00 €
  2. für Mitglieder der Mennonitengemeinde                                150,00 €

3.7    Anonymes Urnengrab

         (im Urnenfeld mit 1,5 x 1,0 m Fläche für die Dauer von 20 Jahren)

  1. für Personen, die nicht der Gemeinde angehören                 100,00 €
  2. für Mitglieder der Mennonitengemeinde                 050,00 €

 

Art. 4   Gebühren für die Beisetzung und das Herrichten der Grabstätte

(u.a. Koordination der Termine, Ausheben und Verfüllen der Gruft, Abräumen der Kränze und Erdarbeiten; erhöhter Zeitaufwand z.B. durch Trauerfeier an der Gruft wird extra berechnet)

 

4.1    Erdbeisetzung

  1. Särge mit einer Sarglänge bis 120 cm                                                370,00 €
  2. Särge mit Standardmaßen (bis zu 200 x 70 x 65 cm)                 580,00 €
  3. Särge mit Übergröße (ab 200 x 70 x 65 cm)              1050,00 €
  4. Gruft Schmuck (Grufttücher)                 040,00 €
  5. Beisetzung eines Sarges an Samstagen (zusätzlich)                 450,00 €

4.2    Urnenbeisetzung

  1. an Werktagen 160,00 €
  2. an Samstagen (zusätzlich)                 100,00 €
  3. anonym im Urnenfeld 080,00 €
  4. Urnen mit Übergröße (Ø max. 35 cm + Höhe max. 65 cm)                 220,00 €

4.3    Zusatzgebühr für erhöhten Zeitaufwand (je angefangene 30 Min.) 030,00 €

 

Art. 5   Verwaltungsgebühren

 

5.1    Unterhaltung der Friedhofsanlage

(u.a. Instandhaltung der Wege, Erneuerungen der Anpflanzungen, Mähen von Rasenflächen, Laubbeseitigung und Müllentsorgung)

  1. pauschal im Voraus für 20 Jahre pro Grabstätte                                220,00 €
  2. pauschal für ein anonymes Urnengrab (20 Jahre)                                150,00 €
  3. bei Verlängerung des Nutzungsrechts pro Grabstätte/Jahr                015,00 €

 

 

5.2    Ausstellung oder Umschreibung einer Graburkunde                     25,00 €

5.3    Entscheidung über Anträge auf Genehmigung zur Aufstellung

  1. eines stehenden Grabmals inkl. Prüfung der Standfestigkeit      55,00 €
  2. eines liegenden Grabmals inkl. Prüfung und Abnahme      45,00 €
  3. Veränderungen eines Grabmals inkl. Prüfung und Abnahme nach Aufwand, mindestens jedoch 45,00 €

 

Art. 6   Sonstige Gebühren

6.1    Benutzung der Mennonitenkirche oder eines Abschiedsraums

          je angefangene 90 Min. (an Samstagen zzgl. 50% Aufpreis)

  1. Kirchenraum inkl. Orgelnutzung                    250,00 €
  2. Abschiedsraum (für ca. 40 Personen)    150,00 €

6.2    Rückgabe von Grabstätten                                                 

          Einebnung und Wiederherrichtung von Wahl- und Reihengrabstätten

  1. mit stehendem Grabmal

          inkl. Entsorgung des Grabmals und des Fundaments                               195,00 €

  1. mit liegender Grabplatte inkl. Entsorgung des Grabmals   095,00 €

6.3    Tausch von Grabstätten                                                                       075,00 €

6.4    Versand einer Urne                                                                                 35,00 €

6.5    Zeitaufwändige Archivauskünfte

          je angefangene 30 Min.                                                                               30,00 €

6.6    Behebung von Senkschäden bei einer Sarggrabstätte

  1. ohne Neubepflanzung der Grabstätte                   095,00 €
  2. mit Neubepflanzung (nach Aufwand), mindestens jedoch                   125,00 €

6.7    Genehmigte Ausgrabungen (Umbettung)                       

  1. eines Sargs                               1.990,00 €
  2. einer Urne  290,00 €

6.8    Genehmigung gewerblicher Dienstleistungen Dritter              010,00 €

 

Art. 7   Zusätzliche Leistungen

7.1 Für besondere zusätzliche Leistungen, die in dieser Gebührensatzung nicht aufgeführt sind, setzt der Friedhofsträger die zu entrichtende Vergütung von Fall zu Fall nach dem tatsächlichen Aufwand fest (z.B. witterungsbedingter Mehraufwand bei Erdarbeiten für eine geplante Beisetzung).

 

Art. 8   Schlussbestimmungen

 

8.1 Diese Gebührensatzung tritt am 01. Juni 2017 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Gebührenordnung vom 01. Januar 2015 außer Kraft. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona  –  Der Kirchenrat

 Stand: 01. Juni 2017

Download der Satzung als PDF

Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona

Mennonitenstr. 20

22769 Hamburg

Verantwortlich für mennoniten-hamburg.de / mennoniten-hh.de
Pastor Markus Hentschel

Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf!

 

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Gerrit Wiebe

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Quelle: Disclaimer von Anwalt Sören Siebert

 

Neben ehrenamtlichen PredigerInnen prägen natürlich die beiden Hauptamtlichen die Arbeit in der Gemeinde.

Seit dem 1. Februar 2017 ist Markus Hentschel hauptamtlich angestellter Pastor unserer Gemeinde. Zuvor war er mehrere Jahre lang Schulreferent des Evangelischen Kirchenkreises Paderborn.

Seit Herbst 2014 ist Pastorin Isabell Mans mit einem Teil ihrer Arbeitszeit für die Gemeinde Lübeck und mit einem Teil für die Gemeinde Hamburg tätig. Dort ist sie mit bestimmten Aufgabenbereichen betraut: der Familien- und Jugendarbeit sowie Veranstaltungen für Frauen.

Prägend für ihre Arbeit ist die Diasporasituation der Gemeinde Hamburg. Die Gemeindeglieder wohnen so weit verstreut, dass wöchentliche Veranstaltungsrhythmen unmöglich sind. Deswegen bieten die Pastorin und der Pastor verschiedene monatliche Veranstaltungen, wie Jugendwochenenden im Mennokeller, Tauffreizeiten, Frauentage und Familienwochenenden an, die zum großen Teil sehr gut angenommen werden. 

Die jetzige Mennonitenkirche an der Mennonitenstraße im Hamburger Stadtteil Altona-Nord wurde 1914/15 von dem Architekten Prof. Kurt Franke gebaut. Der Baustil ist eine Art Neo-Barock mit Jugendstilelementen. Der Komplex hat einen in sich geschlossenen Charakter und besteht aus Kirche (Kirchenraum mit Vorhalle), Pastorat, Gemeindesaal und Küsterhaus. Ein an der Langenfelder Straße geplantes Altenheim wurde nie gebaut.

Die heutige Kirche ersetzt eine frühere Mennonitenkirche an der Straße "Große Freiheit" in Altona. Die Mennoniten versammelten sich in Altona seit der Zulassung der Gemeinde im Jahr 1601 zunächst in Privathäusern, ab 1675 in einer Holzkirche, die von mennonitischen Walfangreedern mit fünf Prozent des Erlöses einer Walfangsaison finanziert worden war. Diese Kirche brannte 1713 im sogenannten "Schwedenbrand" mit großen Teilen der Stadt Altona nieder. 1717 errichtete die Gemeinde eine Steinkirche, die bis 1915 der Gemeinde als Kirche diente.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Gegend um die Große Freiheit in ein Amüsierviertel, und ab 1910 gab es in der Gemeinde Pläne für einen Umzug. Die alte Kirche wurde im Zuge eines Geländetausches der Stadt Altona überlassen. Sie diente 1917 als Kriegsküche für die hungernde Bevölkerung, später der Altonaer Stadtmission, und fiel 1943 den Bomben zum Opfer. Die Wohnhäuser Nr. 73 und 75 an der Großen Freiheit sind das alte mennonitische Pastorat und Küsterhaus.

Die neue Mennonitenkirche wurde in vielem der alten Kirche nachgebaut. Ursprünglich sollte vor der Kirche ein Platz entstehen, auf den auch eine geplante Pauluskirche (etwa im Stil der Johanniskirche an der Max-Brauer-Allee) schauen sollte. Beides kam nie zustande, so dass die Mennonitenkirche heute "verkehrt herum" steht.

1966 wurden der Gemeindesaal und das Küsterhaus an die "Evangelische Gebetsgemeinschaft" verkauft. Als kleinen Ersatz für den nun fehlenden großen Gemeindesaal wurde im Zwischentrakt zwischen Kirche und Pastorat der sogenannte "Gerrit-Roosen-Saal" durch Zusammenlegung mehrerer Räume geschaffen, der heute für viele Zwecke genutzt wird. Große Versammlungen müssen immer in der Kirche stattfinden. Der weitläufige und verwinkelt gebaute Komplex mit vielen Kellern, Nebenräumen und Dachböden diente unter den Bedingungen der Nachkriegszeit vielen, zumal jungen Gemeindegliedern als Notwohnung und wird bis heute von manchen liebevoll "Mennoburg" genannt.

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Monatslosung

Und siehe, es sind Letzte, die werden die
Ersten sein, und es sind Erste, die werden
die Letzten sein.

Lk 13, 30

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.