Texte

Der Judasbrief ist wohl die am wenigs-ten bekannte Schrift des Neuen Testaments. Schon der Name des Verfassers befremdet, weil man unwillkürlich an Judas Iskariot denkt, der Jesus verraten hat. Aber der Judas, der diesen Vers geschrieben hat, ist jemand anderes. Er nennt sich „ein Knecht Jesu Christi und Bruder des Jakobus“ und könnte ein Halbbruder von Jesus gewesen sein. Der Judasbrief ist wirklich eine interessante Lektüre - nicht, weil er so schön kurz ist und eine der kleinsten Schriften des Neuen Testamentes. Dieser Text ist vermutlich auch eine der am wenigsten gelesenen Schriften der Bibel.

In unserer Themenreihe: Reformation und Freiheit – aus täuferisch-mennonitischer Perspektive – im Dialog laden wir ein zum 11. mennoFORUM. Schwerpunkt diesmal ist das Thema "Reformation und Migration". Am Freitag, den 27. November 2015 diskutieren Experteninnen und Experten ab 18 Uhr in der Mennonitenkirche Hamburg.

Parallel zum Jubiläum schaffte es unsere Gemeinde noch, das „Schulbeutelprojekt“ des Mennonitischen Hilfswerks zu unterstützen. Tatkräftig waren viele Menschen im Einsatz: Es wurde genäht, Geld gespendet, Informationsmaterial gebastelt, eingekauft, eine Großspende eingeworben, sortiert und gepackt. Beim Nähnachmittag am 4. September nähten Frauen aus der Gemeinde und der Gebetsgemeinschaft zusammen viele Beutel. Jede nahm noch Arbeit mit nach Hause und auch etliche andere Frauen nähten zu Hause fleißig Beutel um Beutel.

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.