Texte

Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der Herr hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. (Jes. 49,13) - Dies ist eine grandiose Aufforderung und Ermunterung zum Feiern. Der ganze Kosmos, die Natur, ja, die Schöpfung Gottes, soll ihren Schöpfer und seine großen Taten widerspiegeln in Freude und Fest. Ist es poetisch orientalischer Überschwang? Hatte denn das Volk Israel, zu dem dieser Text im 6 Jh. v.Chr. gesprochen wurde, Grund zum Feiern? Sie waren eben ins Exil geführt worden, hatten Krieg, Tod und Verfolgung erlebt.

Der Judasbrief ist wohl die am wenigs-ten bekannte Schrift des Neuen Testaments. Schon der Name des Verfassers befremdet, weil man unwillkürlich an Judas Iskariot denkt, der Jesus verraten hat. Aber der Judas, der diesen Vers geschrieben hat, ist jemand anderes. Er nennt sich „ein Knecht Jesu Christi und Bruder des Jakobus“ und könnte ein Halbbruder von Jesus gewesen sein. Der Judasbrief ist wirklich eine interessante Lektüre - nicht, weil er so schön kurz ist und eine der kleinsten Schriften des Neuen Testamentes. Dieser Text ist vermutlich auch eine der am wenigsten gelesenen Schriften der Bibel.

In unserer Themenreihe: Reformation und Freiheit – aus täuferisch-mennonitischer Perspektive – im Dialog laden wir ein zum 11. mennoFORUM. Schwerpunkt diesmal ist das Thema "Reformation und Migration". Am Freitag, den 27. November 2015 diskutieren Experteninnen und Experten ab 18 Uhr in der Mennonitenkirche Hamburg.

Tucholsky Quartier

Unsere Kirche liegt am Rande des Quartiers, dessen Neuplanung gerade läuft. Informationen dazu finden Sie auf dem Blog des Bezirksamtes Altona unter www.tucholsky-quartier.de. Auch wir beteiligen uns an dem spannenden Entwicklunsgprozess.

 

Wir in Hamburg-Altona

Schon 1601 erlaubte Graf Ernst von Schauenburg den aus den Niederlanden geflohenen, in dem damals kleinen Ort Altona eine Gemeinde zu gründen und eine Kirche zu bauen. In der Blütezeit der Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert zählten viele Kaufleute, Reeder (Walfang), Unternehmer und Handwerker zu den Mennoniten. Unsere erste Kirche (Große Freiheit) brannte 1713 im Schwedenbrand nieder und wurde durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. 1915 wurde die neue Kirche der Mennonitengemeinde an der Mennonitenstraße in Altona-Nord eingeweiht, die uns seitdem als Versammlungsort dient.